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Kicher­erbsen Curry mit Kokos­milch
Ein wahrer Gaumen­schmaus!
Prep Time 5 Minuten
Cook Time 15 Minuten
Servings
Portionen
Ingre­dients
Prep Time 5 Minuten
Cook Time 15 Minuten
Servings
Portionen
Ingre­dients
Inst­ruc­tions
  1. Zuerst schwitzt ihr die Zwie­beln mit ein biss­chen Kokosöl an. Danach könnt ihr wenn ihr wollt noch Gemüse eurer Wahl hinzu geben. Karotten schme­cken immer super dazu.
  2. Nach ca. 2 min. könnt ihr die stückigen Tomaten und die Kicher­erbsen hinzu­geben.
  3. Zum Schluss schmeckt ihr das ganze mit der Kokos­nuss­milch und den Gewürzen inkl. Curry­paste ab. Wer es gerne scharf mag, kann das ganze auch noch mit Chili aufpeppen.
  4. Der Eintopf schmeckt so alleine schon super, wem das aber noch nicht genug ist, der kann sich Reis oder Quinoa dazu kochen. Guten Appetit 🙂
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„Guten Morgen Berlin, du kannst so häss­lich sein…“, so besingt Peter Fox in seinem Hit “Schwarz zu blau“ den Berliner Bezirk Kreuz­berg. Und wer sich als Touri schon mal dorthin verirrt hat, weiß, wovon der gute Herr Fox da singt. Es ist bunt, laut und ein echter Kultur­schock, vor allem wenn man wie ich die pure Dorf­idylle gewöhnt ist. Doch auf den zweiten Blick strahlt dieses Kreuz­berg doch eine gewisse Faszi­na­tion aus, wie sie schwer in Worte zu fassen ist. Hier scheint mit großen Lettern der Satz „Ist mir egal“ in den Himmel gepin­selt worden zu sein. Menschen in den verrück­testen Outfit-Kombi­na­tionen, die bei mir zuhause auffallen würden wie ein bunter Hund, schlen­dern entspannt durch das Viertel, als hätten sie gerade eine Woche Yoga-Urlaub hinter sich – und werden nicht eines Blickes gewür­digt.

Aber nicht nur in Sachen Entspan­nung scheint Kreuz­berg ein echter Vorreiter zu sein. Auch für das Gefühl der inneren Leere hat das Szene­viertel ein Wunder­mittel parat: Essen in allen Formen und Farben. Indisch, viet­na­me­sisch, ameri­ka­nisch, italie­nisch, ganz viel türkisch und und und – auf der Orani­en­straße ist wirk­lich für jeden Geschmack was dabei! Meine persön­li­chen Top 3 findet ihr hier: 

No.3: Kreuz­burger:

Im “Kreuz­burger“ ist der Name Programm. Wirft man einen Blick auf die Karte, so wird man von den wildesten Burger-Varia­tionen förm­lich erschlagen. Klas­si­sches Hühn­chen, Blau­schimmel-Käse oder doch lieber vege­ta­ri­sche Spinat­bou­lette? Kreuz­burger hat sie alle! Und wer sich eine Reise durch die anderen Berliner Bezirke sparen will, der kann sich Prenz­lauer Berg, Schö­ne­berg und Co. als “Prenzel-“ oder “Schö­ne­burger“ direkt auf den Teller holen.

Ich habe mir einen Chicken-Burger mit Mais­pa­nade und Süßkar­toffel-Pommes ausge­sucht. Das war übri­gens das erste Mal, dass ich Süßkar­toffel-Pommes probiert hab. Mein Fazit: Super mega lecker und tausend mal besser als fettige 0815 Pommes…

Wer noch fauler ist, kann sich seinen Kreuz­burger sogar direkt nach Hause oder ins Hotel liefern lassen. Ein Besuch im Lokal in der Orani­en­straße 190 ist für Touris aber eigent­lich ein Muss, denn hier kommt ein Stück Berliner Geschichte an den Tisch. Mauer­ge­mälde, wie den Brüder­kuss, die man bei der East Side Gallery vermisst, findet man hier kultig an die Wand gepin­selt. Und in Gesell­schaft von Gorbat­schow und Co. schmeckt es sich doch gleich doppelt so gut!

http://​kreuz​burger​.de/

No.2: Sünde Choco­la­teria:

In der Choco­la­terie zeigt sich Kreuz­berg von seiner Scho­ko­la­den­seite. Nicht nur für Nasch­katzen ist dieser Laden ein echtes Muss! Allein der Schau­fenster-Spruch „Scho­ko­lade ist Gottes Antwort auf Broc­coli“ ist schon einen Abste­cher in süße Gefilde wert. Neben Pralinen, Scho­ko­torte und Baiser­köst­lich­keiten, gibt’s hier auch wasch­echten Käse­ku­chen, to go auch in süßen “Drama­tüten“ verpackt.

Auch für einen Kaffee oder eine Eisscho­ko­lade ist der süße Mädchen­laden genau die rich­tige Adresse. Denn vor einer bunten und ein biss­chen kitschigen Kulisse schmeckt es sich doch gleich doppelt so gut. Und wer danach noch ein paar neue Klamotten braucht, kann die direkt im Klamot­ten­laden nebenan shoppen!

Ihr findet den Laden unweit von Kreuz­burger in der Orani­en­straße 194.

http://​choco​la​teria​-suende​.de/ 

No.1: Co’m Á — Thai­län­di­sche und Viat­na­mi­sche Küche:

Meine abso­lute Nummer 1 der Kreuz­berger Restau­rants ist defi­nitiv und ohne jede Frage der Asiate “Co’m Á“ in der Orani­en­straße 191. Setzt man sich nach draußen, sitzt man quasi mitten­drin im Kreuz­berger Trubel. Vor allem abends blüht der Bezirk auf und die verrück­testen Leute schauen vorbei. Allein deshalb schon ein abso­lutes Erlebnis.

An Tag 1 mussten wir natür­lich erst mal das Sushi testen. Und im Sinne von «Das Auge isst mit» ist das «Avo-Maki» mit der zurecht gehypten Avocado ein abso­luter Augen­schmaus.

Aber das Essen über­trifft alles! Sushi das kunst­voll drapiert, deko­riert und bei Grup­pen­be­stel­lungen in einem riesigen Holz­schiff gebracht wird, Vor- und Haupt­speisen, die einen förm­lich anlä­cheln und dazu noch das süßeste Personal über­haupt, dass jeden Wunsch für euch möglich macht. Beson­ders Avocado-Fans kommen auf ihre Kosten, denn das haus­ge­machte “Avo Maki“, Sushi gefüllt mit Avocado, oder auch die Avocado-Sauce sind ein echter Traum. Von einer Vege­ta­rierin hab ich mir übri­gens sagen lassen, dass selbst die Tofu-Gerichte ein echtes Geschmacks­er­lebnis sind, so z.B. der Mango-Tofu-Salat. Allein der Anblick hat mir schon gereicht, um Gefallen an einem Vege­ta­rier-Dasein zu finden.

Als Haupt­speise gab es panierte Avocado und panierte Garnele auf Salat mit Wasabi und Ingwer. Für Avocado-Fans ein Muss!

Aber das Beste kommt ja bekannt­lich zum Schluss: der Preis! 8 Stück Sushi für 2,80€, ein komplettes Menü bestehend aus Vor- und Haupt­speise für 7,90€ — ich glaube da kann selbst ein knau­se­riger Dago­bert Duck nicht meckern! Auch wenn ich jetzt 5kg mehr auf die Waage bringe – die Woche in Kreuz­berg war‘s (kuli­na­risch) defi­nitiv wert!Aber Bilder sagen doch eh mehr als tausend Worte:

Diese leckere Vorspeise erwar­tete mich an Tag 2 im Co’m Á: Sommer­rollen mit Tofu, Rucola und Süßsauer-Soße. Für mich als Nicht-Vege­ta­rier zwar unge­wohnt, aber super lecker :)!

… Und auch to go im Zug durfte das Avo-Maki von Co’m Á nicht fehlen. So endete unser Berlin-Trip nochmal mit einem kuli­na­ri­schen High­light 😉