«Herz über Kopf» — ich wünschte es wäre so leicht! Aber wie auch Joris in seinem Song die Schwie­rig­keit besingt, einfach mal den Kopf auszu­schalten und etwas zu machen, blockieren auch meine Gedanken mein Tun. Es ist wie eine innere Hand­bremse, die jedes Mal wie auto­ma­tisch von Kopf bis Fuß ange­zogen wird und mich daran hindert, mich einfach mal fallen zu lassen und «einfach mal zu machen». Doch damit ist ab sofort Schluss! Wie ich versuche, mehr loszu­lassen und damit zu mehr Lebens­qua­lität finde, erfahrt ihr hier.

Wie meine innere Blockade entstand

Wann meine Probleme mit dem Loslassen begannen, kann ich so genau gar nicht sagen. Wenn ich an meine Kind­heit zurück­denke, sehe ich mich als ein eher intro­ver­tiertes Kind, das viele Dinge sehr oft auspro­bieren und üben musste, damit es sich sicher fühlte. Schwimmen, Fahrrad fahren oder Inline Skating — man kann defintiv sagen, das ich heute noch übe. Ich mache mir seit jeher um alles einen Kopf — auch wenn ich Kritik erfahre, enttäuscht werde oder mich verliebe. Wieso weshalb warum das so ist und wie dieses Problem mit dem Loslassen entstand, ist 25 Jahre später nur schwer zu ergründen. Ich denke, bei mir kommen viele «Brems­klötze» zusammen. Ange­fangen bei meinem mangelden Körper­ge­fühl, einer großen Prägung durch meine oftmals sehr verkopfte Mama und viel­leicht einiger prägender Momente, in denen ich schei­terte und das Vertrauen in mich verlor…

Wie ich letztes Jahr entschied Loszu­lassen

Was mit einer Post­karte begann, sollte 2017 mein Leit­motiv werden! «2017 wird gran­dios» — doch ohne ein biss­chen Eigen­in­itia­tive würde sich das nicht bewahr­heiten, wusste ich. Und plötz­lich war da dieser «KLICK»-Moment, von dem ich schon so oft gehört, doch ihn nie selbst erlebt hatte. Ich wusste, das es Zeit wurde, an meiner größten Schwäche zu arbeiten, um mir zu mehr Lebens­qua­lität zu verhelfen. Denn sind wir doch mal ehrlich: Menschen mit dem Talent weniger über alles nach­zu­denken, sind einfach mehr bei sich, gehen leichter durch’s Leben und sind schlichtweg glück­li­cher. Und so wagte ich einen Schritt über meine Komfort­zone hinaus, lockerte meine innere Hand­bremse und bewarb mich für ein Prak­tikum bei einem großen Fitness- und Life­sty­l­ema­gazin in einer fremdem Stadt. Tja und was soll ich sagen: Bilder sagen mehr als Tausend (verkopfte) Worte:

Der für mich schönste Blick in Hamburg auf die Elphi und die Elbe

Foto­shoo­ting-Time in der Spei­cher­stadt (bei Minus­ge­raden)

First Time Maca­rons naschen — yumm!

Profes­sio­nelles Busi­ness-Foto für meinen Artikel in der Women’s Health

Einer der schönsten Sonnen­un­ter­gänge meines Lebens

Wie ich 2018 weiter an mir arbeite

Als ich aus Hamburg zurück­kehrte, versuchte ich krampf­haft die Leich­tig­keit zu bewahren, die ich im hohen Norden gefunden hatte. Ich hatte weniger nach­ge­dacht, viel Neues auspro­biert und das Leben in vollen Zügen genossen. Einfach mal ins Blaue loslaufen und meine Umge­bung erkunden, offen auf fremde Menschen zugehen, Yoga machen, auf einer Kopf­höh­rer­party gehen, medi­tieren, boul­dern, … Loslassen machte mich von Mal zu Mal mutiger und am Ende war ich so süchtig und glück­lich, das es für mich unvor­stellbar wurde, in mein altes (verkopftes) Leben zurück­zu­kehren. Doch wieder zuhause ange­kommen, war sie schnell wieder ange­zogen, meine innere Hand­bremse. Verflogen war die Loslass-Euphorie, zurück die harte Realität. War ich also doch ein hoff­nungs­loser Fall? War es mein Schicksal auf ewig verkopft zu bleiben?

Wie das Loslassen läuft

Wenn mich dieses Jahr eines gelehrt hat, dann das wir wirk­lich unseres eigenen Glückes Schmied sind. Klingt super abge­dro­schen, ist aber so! Jeder Tag ist für mich eine neue Heraus­for­de­rung, aber auch eine Chance, mehr loszu­lassen. Meinen Kopf und meine körper­li­chen Blockaden befreien dabei ein Mix aus auspowerndem Kraft­sport, beru­hi­gendem Yoga und gele­gent­li­chen Medi­ta­ti­ons­ein­heiten. Meine körper­liche Blockade und mein mangelndes Körper­ge­fühl versuche ich durch sport­liche Akti­vi­täten wett­zu­ma­chen, für die es einen Mix aus Balance, Kraft und Ausdauer bedarf. Auf meiner Loslass-Liste stehen deshalb Akti­vi­täten wie Rennrad fahren, Boul­dern, Inline Skaten und meiner neusten verrückten Leiden­schaft — Long­board fahren. Könnte mein Kind­heits-Ich mich heute so sehen, würde es aus dem Grinsen nicht mehr heraus­kommen. Und auch mein 25-jähriges Angst­hasen-Ich ist begeis­tert, auch wenn es diesen Sinnes­wandel noch nicht so ganz verstanden hat…

Wer lernt loszu­lassen, kommt der Frei­heit ein kleines Stück­chen näher

Ist Loslassen ein Glücks­booster?

Jein, denn mit den Baby­schritten weg von der Verkopft­heit beginnt gleich­zeitig der Aufstieg auf meinen persön­li­chen Mount Everest. Nach circa einem Jahr persön­li­cher Arbeit mit dem Ziel der Weiter­ent­wick­lung, weiß ich, das noch ein langer Weg vor mir liegt, bis meine innere Hand­bremse dauer­haft gelöst bleibt. Doch die regel­mä­ßigen Glücks­mo­mente, in denen ich vor Stolz über meinen persön­li­chen Mut fast platzen könnte, lassen mich dran bleiben mit der Gewiss­heit: Irgend­wann wird Herz über Kopf siegen!

Hallo ihr Lieben,

wie ihr viel­leicht schon über Insta­gram mitbe­kommen habt, bin ich seit kurzem wieder auf einem Kreuz­fahrt­schiff unter­wegs und arbeite dort als Trai­nerin. Heute möchte ich ein paar von euren meist­ge­stellten Fragen beant­worten und euch von meinem Leben an Bord berichten. Beson­ders inter­es­sant auch für dieje­nigen, die viel­leicht selbst mit dem Gedanken spielen, auch mal auf hoher See zu arbeiten. Solltet ihr danach noch weitere Fragen haben, schreibt mir gerne eine E -Mail oder kontak­tiert mich auf Face­book oder Insta­gram. Ansonsten heißt es jetzt Leinen los und viel Spaß beim Lesen :).

Leben und arbeiten auf einem Kreuz­fahrt­schiff — Das Bewer­bungs­ver­fahren

Zuerst einmal musst du dir über­legen, was für Anfor­de­rungen du an ein Schiff stellst und danach deine Vorauswahl treffen. Bei deiner endgül­tigen Entschei­dung soll­test du aber, wie bei fast allen Entschei­dungen in deinem Leben, auf dein Bauch­ge­fühl hören. Denn nur dann kannst du das Leben an Bord auch wirk­lich genießen. Bei meiner Wahl stimmte mein Bauch­ge­fühl von Anfang an zu 100% , sodass ich auf volles Risiko ging und mich nirgendwo anders als bei «Mein Schiff» bewarb. Bist du dir unsi­cher und sollte dein Bauch­ge­fühl auch keine Antwort parat haben, soll­test du beginnen, ausführ­lich zu recher­chieren. Schau dir dabei vor allem die Philo­so­phien der einzelnen Unter­nehmen an, lese Rezen­sionen von ehema­ligen Arbeit­neh­mern und schau dir bei Youtube Videos an, um einen Eindruck vom Inneren der Schiffe zu bekommen. Immerhin wirst du hier die nächsten Monate 24/7 arbeiten und leben. Wenn du deine Wahl getroffen hast, schau dir die Bewer­bungs­an­for­de­rungen und -Möglich­keiten an. Viele gr0ße Kreuz­fahrt­un­ter­nehmen haben sich «Seachefs» als Vermittler mit ins Boot geholt. Möch­test du zum Beispiel auf einem «Mein Schiff» von TUI oder auf einem Kreuz­fahrt­schiff von «Hapag Loyd» arbeiten, so musst du deine Bewer­bung an Seachefs richten. HIER findest du alle offenen Stellen und weitere Infor­ma­tionen über das Unter­nehmen.

Meine Bewer­bung ging auch direkt zu Seachefs. Du kannst diese mit einem Klick per E — Mail versenden oder direkt online auf der Seite von Seachefs über­mit­teln. Hier brauchst du nur ein paar Formu­lare auszu­füllen und deine Doku­mente im Portal hoch­zu­laden. Nachdem ich meine Bewer­bung abge­schickt hatte, hat sich sehr schnell jemand bei mir gemeldet, aber das kann natür­lich von Fall zu Fall verschieden sein. Die erste Reak­tion von Seachefs kam per Mail, dort ging es dann um den Termin für das Casting. Das Casting findet in der Regel einmal im Monat in Hamburg statt. Dort kannst du bereits erste Kontakte knüpfen, präsen­tierst im Falle eines Jobs als Fitness­trai­nerin deine Kurse und schreibst zum Schluss einen kleinen Test. Für mich war der Test eine kleine Heraus­for­de­rung, zumal auch einige engli­sche Voka­beln abge­fragt wurden. An dieser Stelle schonmal ein kleiner Tipp von mir am Rande, falls du genauso wie ich kein Englisch-Ass bist: frische deine Englisch-Voka­beln auf — vor allem in deinem fach­li­chen Bereich. Mir hat es vorher vor allem geholfen, mich mit Freunden auf Englisch zu unter­halten und so ein Gefühl für die Sprache zu bekommen. Aber keine Angst, es ist alles zu schaffen und kein Hexen­werk! Eure Ansprech­partner an Land stehen euch dabei mit Rat und Tat zur Seite und sind alle mega lieb. Falls ihr euch auch bewerben wollt, drücke Ich euch die Daumen 😉 Falls ihr noch Fragen zum Bewer­bungs­ver­fahren habt, schreibt mir gerne eine E- Mail an Jacky@​fitreadandmore.​com.

Leben und arbeiten auf einem Kreuz­fahrt­schiff — Die ersten Tage an Bord eines Kreuz­fahrt­schiffes

Wer wissen möchte, wie der erste Tag für mich war, darf hier gerne weiter lesen.

Ange­kommen in La Romana, war ich erst mal hin und weg von der schönen Land­schaft und begeis­tert von dem kris­tall­klaren Wasser, der ange­nehmen Wärme, Sonne satt und der kari­bi­schen Atmo­sphäre. Ich konnte mein Glück kaum fassen und war einfach nur happy, diesen Schritt gewagt zu haben. So aufre­gend, so neu, so schön. Zumin­dest für einen kleinen Augen­blick — dann kam der Papier­kram und die Büro­kratie — ‹ne Menge Büro­kratie. Die nächsten 45 Minuten verbrachte ich damit, alles doppelt und drei­fach auszu­füllen und dann der zustän­digen Person zu über­mit­teln. Da ich mit 30 weiteren Leuten aufge­stiegen bin, war das schon eine kleine Tortur. Nachdem alles erle­digt war, ging es los Rich­tung Schiff. Dabei beglei­teten uns die Manager von Bord und halfen uns mit unserem (schweren — denn hallo für 4 Monate!) Gepäck. Die Aufre­gung stieg und es lag ein kleines biss­chen Magie in der Luft. Und als ich das erste mal vor meinem neuen Zuause stand, wusste ich auch warum. Keine Ahnung, wie genau ich diesen Moment beschreiben soll, es war einfach ein gemischtes Gefühl aus Über­wäl­ti­gung, Glück und ein kleines biss­chen Erschöp­fung, denn allmäh­lich machte sich der Jetlag bemerkbar. An Bord ange­kommen, begrüßte mich die Fach­lei­tung aus dem Bereich Sport herz­lich und brachte mich zu meiner Kabine.

Leben und arbeiten auf einem Kreuz­fahrt­schiff — Wie ist die Crew auf einem Kreuz­fahrt­schiff unter­ge­bracht?

In meiner Kabine ange­kommen verflog die anfäng­liche Euphorie erst einmal. Ich denke, jede Frau wird meine Bedenken beim Anblick der gefühlt Schuh­karton großen Kabine verstehen. Ich weiß zwar nicht, wie groß genau die Kabinen der Angst­ellten genau sind, aber lasst euch gesagt sein: eure Toilette zuhause ist sicher­lich größer! Doch auch auf kleinem Raum kann sich ein Wohl­ge­fühl einstellen und mit ein paar privaten Details deko­riert, ist meine kleine aber feine Kabine zu einem echten Wohl­fühl- und Rück­zugsort geworden.

Das Bade­zimmer teile ich mir hier mit meiner Kollegin Lieza. Das ist so üblich bei einer Single share Kabine. Neben den Einzel­ka­binen, gibt es auch noch die etwas größeren Unter­künfte, die man sich zu zweit teilt. Zwar ist hier das Bade­zimmer etwas größer, doch ihr müsst zusammen mit eurer neuen Kollegin oder eurem neuen Kollegen in einem Doppel­bett schlafen. Wenn ihr euch dann bereits vorge­stellt habt, wie ihr morgens nach dem Aufwa­chen aus dem Fenster blickt und den exoti­schen Ausblick genießt, muss ich euch leider wiederum enttäu­schen: alle Kabinen sind ohne Fenster, das heißt wenn du morgens wissen möch­test, wie das Wetter ist, musst du den Fern­seher anma­chen und die Ansicht der Außen­ka­mera anschalten. Am Anfang etwas gewöh­nungs­be­dürftig, aber defi­nitv auszu­halten für 4 Monate. Außerdem befindet sich auf jeder Kabine ein Telefon, mit dem man an Bord tele­fo­nieren kann. Meis­tens nutzt man es, um die Kollegen vor Ort anzu­rufen. Du kannst damit aber auch Kontakt zu deinen Lieben an Land aufnehmen. Dafür brauchst du dann eine Ozean Card, die du dir an Bord kaufen kannst.

Alles in allem ist also alles vorhanden was du brauchst ( TV, Telefon, Klei­der­schrank, Schreib­tisch und Kühl­schrank) — eben nur in klein. Natür­lich ist es eine mega Umstel­lung, von einer geräu­migen Wohnung in die ein paar Quadrat­meter großen Räum­lich­keiten an Bord zu ziehen. Aber keine Sorge: für mehr als zum Schlafen wirst du deine Kabine sowieso nicht nutzen!

Leben und arbeiten auf einem Kreuz­fahrt­schiff — Die Frei­zeit­ge­stal­tung

Sobald du das Schiff betrittst, wird das Wort Lange­weile ein Fremd­wort für dich sein. Wenn du nicht gerade am arbeiten bist, befin­dest du dich im Frei­zeit­stress. Und glaub mir: Frei­zeit­mög­lich­keiten gibt es auf dem Schiff im wahrsten Sinne des Wortes wie Sand am Meer. Du kannst das Land erkunden in dem du gerade bist, die frische Luft auf dem Crew­deck genießen, Kicker spielen, in den Coffee­shop gehen oder einfach auf der Kabine schlafen. Meis­tens gehe ich in meiner Pause raus und jogge eine Runde. So kann ich am besten die frische Luft genießen, Vitamin D tanken und mich gleich­zeitig sport­lich betä­tigen. Aber auch Touren mit den Hop on Hop off-Bussen sind mit dabei, Land­aus­flüge und schöne Strand­tage mit ganz viel Vitamin Sea, Spazier­gänge oder — was ich und meine Kollegen am liebsten unter­nehmen: ausgi­biege Shop­ping­touren. Der Shop, den ich aus meiner Heimat Hamburg auf Reisen am meisten vermisse, ist defi­nitiv Snipes! Hier finde ich immer alles, was ich privat und für die Arbeit brauche, um immer super gestylt zu sein und mich rundum wohl­zu­fühlen! Die persön­liche Atmo­sphäre im Hamburger Store macht das Shoppen immer zum abso­luten Erlebnis! Und wenn mich wieder an Land ange­kommen das Fernweh plagt, ist ein Wieder­sehen mit meinen Kolle­ginnen bei einem ausgie­bigen Shop­ping­aus­flug immer die beste Medizin, um mich wieder gut zu fühlen! Optimal ausge­stattet mit den ange­sag­testen Teilen, kann dann der nächste Vertrag und das nächste Aben­teuer kommen!

Impres­sionen von unseren Aben­teuern findet ihr jetzt in der Foto­strecke 🙂

Norwegen erkunden

Norwegen erkunden. Danke Alex für das Bild. Freue mich schon auf unsere nächste Shop­ping­tour in Hamburg! Den Ruck­sack bekommt ihr HIER.

Hier haben wir La Palma über den Wolken erkundet. Es war einfach nur magisch.

Über den Wolken — ai ai ai 🙂 Outfit von Snipes aus Hamburg. Pulsuhr von Polar.

Hoodie bekommt ihr auch bei Snipes 🙂

Canyo­ning in Madeira

Übungen aus meiner aktu­ellen Fitness — Chal­lenge.

Jump!Jump! Jump! Übungen aus meiner aktu­ellen Fitness — Chal­lenge.

Übungen aus meiner aktu­ellen Fitness — Chal­lenge.

Übungen aus meiner aktu­ellen Fitness — Chal­lenge.

Die Arbeits­klei­dung abge­worfen, kann ich abends dann auch meine privaten Styles an Bord präsen­tieren! Je nachdem wie anstren­gend und aktiv sich der Tag auf dem Schiff gestaltet, wird das abwechs­lungs­reiche Abend­pro­gramm einfach ange­passt. Entweder trai­nieren wir nach der Arbeit noch, schauen DVD’s im Kurs­raum oder gehen hoch aufs Deck und feiern auf den Pool­partys. Oft geh ich aber auch einfach nur auf meine Kabine lesen oder schreibe, wie jetzt gerade, einen Artikel für euch.

Immer ein volles Programm, nie Lange­weile und jede Menge exoti­sche Ziele — wäre das etwas für dich? Oder brauchst du auch manchmal einfach Momente für dich, in denen du einfach nichts tun musst? Schreib es mir doch einfach mal in die Kommen­tare ;). 

Leben und arbeiten auf einem Kreuz­fahrt­schiff — Mein Fazit

Du hast jetzt natür­lich nur einen kleinen Einblick in mein Leben und meinen Arbeits­alltag auf dem Kreuz­fahrt­schiff bekommen, denn mein Leben in einer schwim­menden Seifen­blase ist so viel umfang­rei­cher und span­nender, als ich es hier je beschreiben könnte. In meinem nächsten Artikel würde ich gerne einen zweiten Teil mit häufig gestellten Fragen rund um das Thema Leben und Arbeiten auf dem Schiff verfassen. Also haut in die Tasten und schreibt mir was das Zeug hält. Es werden alle eure Fragen beant­wortet 🙂 

Ich für meinen Teil kann das Leben an Bord so schnell nicht mehr aufgeben, es ist für mich die perfekte Mischung aus neuen Heraus­for­de­rungen und Aben­teuern. Man muss sich aber auch darüber im Klaren sein, dass die Zeit an Bord viel Arbeit bedeutet und du deinen Job wirk­lich lieben soll­test, um deine Lieben und dein Leben an Land zurück­zu­lassen. Die Entschei­dung, für ein Leben auf See, sollte also wohl über­legt sein. Wenn du bereit bist, diese Opfer für einen unver­gess­li­chen Lebens­ab­schnitt zu bringen, dann spring ins kalte Wasser und setz die Segel für dein persön­li­ches Aben­teuer!

Ach und bevor ich es vergesse — hier dein Geschenk. Unsere aktu­elle Chal­lenge an Bord. Wer zieht mit uns mit?

The best version of you

An dieser Stelle auch noch einmal ein riesen DANKESCHÖN an alle Mitwir­kenden. Danke Alex für die Fotos — auf das Fotolia bei dir explo­dieren wird! Danke an mein Team für die ganzen Erleb­nisse und eure Unter­stüt­zung. Einfach DANKE für die tolle Zusam­men­ar­beit.

Als ich mich selbst zu lieben begann… habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gele­gen­heit,
zur rich­tigen Zeit am rich­tigen Ort bin
und dass alles, was geschieht, richtig ist – von da an konnte ich ruhig sein. Heute weiß ich: Das nennt man SELBST-BEWUSST-SEIN.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
konnte ich erkennen, dass emotio­naler Schmerz und Leid
nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahr­heit zu leben. Heute weiß ich: Das nennt man AUTHENTISCH SEIN.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich verstanden, wie sehr es jemand belei­digen kann, wenn ich versuche, diesem Menschen meine Wünsche aufzu­drü­cken, obwohl ich wusste, dass die Zeit nicht reif war und der Mensch nicht bereit, und auch wenn ich selbst dieser Mensch war.
Heute weiß ich: Das nennt man RESPEKT

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufge­hört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen
und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Einla­dung zum Wachsen war. Heute weiß ich, das nennt man REIFE.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufge­hört, mich meiner freien Zeit zu berauben,
und ich habe aufge­hört, weiter gran­diose Projekte für die Zukunft zu entwerfen. Heute mache ich nur das, was mir Freude und Glück bringt,
was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt,
auf meine eigene Art und Weise und in meinem eigenen Rhythmus. Heute weiß ich, das nennt man EINFACHHEIT.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war, von Speisen, Menschen, Dingen, Situa­tionen
und von Allem, das mich immer wieder hinun­terzog, weg von mir selbst. Anfangs nannte ich das „Gesunden Egoismus“,
aber heute weiß ich, das ist SELBSTLIEBE.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufge­hört, immer recht haben zu wollen, so habe ich mich weniger geirrt. Heute habe ich erkannt: das nennt man BESCHEIDENHEIT.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich gewei­gert, weiter in der Vergan­gen­heit zu leben
und mich um meine Zukunft zu sorgen.
Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augen­blick, wo ALLES statt­findet, so lebe ich heute jeden Tag, Tag für Tag, und nenne es BEWUSSTHEIT.

Als ich mich zu lieben begann,
da erkannte ich, dass mich mein Denken behin­dern und krank machen kann. Als ich mich jedoch mit meinem Herzen verband, bekam der Verstand einen wert­vollen Verbün­deten. Diese Verbin­dung nenne ich heute HERZENSWEISHEIT.

Wir brau­chen uns nicht weiter vor Ausein­an­der­set­zungen,
Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten,
denn sogar Sterne knallen manchmal aufein­ander und es entstehen neue Welten. Heute weiß ich:

DAS IST DAS LEBEN !

Charlie Chaplin an seinem 70. Geburtstag am 16. April 1959

Liebe dich selbst.

Amour de soi = Liebe dich selbst

Das Gedicht ist für mich einfach immer wieder so inspi­rie­rend und wahr. Es spie­gelt genau meine Werte wieder nach denen ich lebe — welche ich jedoch ab und zu vergesse( #hupsi # upsi­di­di­tagain ). Viel zu schnell verfallen wir in alte Gewohn­heits­muster zurück und verlieren den Fokus für das Wesent­liche. Aus diesem Grund habe ich mir vor ca. 4 Jahren das Tattoo stechen lassen. Es erin­nert mich jeden Tag daran wer ich bin, wonach ich lebe und wo ich hin möchte. Sogerne würde ich dir alles über das Thema Selbst­liebe erzählen was ich weiß, aber dann würde ich über­morgen noch hier sitzen und es nicht mehr pünkt­lich zur Arbeit schaffen 😀 Und ich weiß nicht ob meine Kollegen erfreut darüber wären. Aber wie dem auch sei, mit diesem Artikel wollte ich dein Inter­esse für das Thema Selbst­liebe wecken und dir eine neue Rich­tung zeigen, es gibt tolle Bücher aus der Psycho­logie die über den Bereich Selbst­liebe berichten und dir näher bringen können. Empfehlen kann ich auch das Buch — Die vier Verspre­chen von Miguel Ruiz.

Hier der Link zu einer Lese­probe : https://​www​.reuffel​.de/​a​n​n​o​t​/​5​6​4​C​4​2​6​9​6​D​6​7​7​C​7​C​3​9​3​7​3​8​3​3​3​7​3​2​3​0​3​5​3​2​3​5​3​9​3​9​3​2​7​C​7​C​5​0​4​4​4​6​.​p​d​f​?sq=1

Dieses Buch hat mir geholfen nichts persön­lich zu nehmen und ich habe die Menschen ein biss­schen besser zu verstehen gelernt. Wirk­lich eines meiner Lieb­lings­bü­cher 🙂 🙂 Welches ich außerdem noch empfehlen kann ist — the work von Byron Katies. Dieses ist ein etwas anspruchs­vol­leres Buch und ich musste die Kapitel teil­weise zweimal lesen um sie verstehen zu können. The work ist wissen­schaft­li­cher ausge­legt und man wird sehr zum nach­denken ange­regt, es ist ein Buch was konzen­tra­tion und Aufmerk­sam­keit abver­langt, nichts­des­to­trotz macht das lesen spaß, ihr werdet einige AHA — Momente habe und somit immer weiter lesen — auch wenn es mal trocken wird. Außerdem lässt sich das gele­sene schnell in die Praxis umsetzen 🙂 Seid euch aber im klaren darüber das ihr mit dem Buch viel an euch selbst arbeitet, es geht schon stark in die Tiefe und so manches wird aufge­deckt. Nur als kleiner Warn­hin­weis 😉

Ich hoffe, der Artikel hat dir gefallen und ich konnte dich inspi­rieren. Wenn du noch Fragen zu dem Thema hast oder weitere Empfeh­lungen brauchst, lass es mich in den Kommen­taren wissen, ich hab noch einiges in Petto.

Hab einen schönen Tag und bist ganz bald.

- Jacky :-*